Kontakt

DRK-Seniorenhaus Berkenthin
Louise von Schrader
Meisterstraße 2
23919 Berkenthin

Tel. 045 44 – 800 80
Fax 045 44 – 800 880

gatermann@drk-seniorenhaus.de

www.drk-seniorenhaus.de

 

Wie im eigenen Zuhause

Der Bedarf an seniorengerech-ten Wohnungen steigt. In den eigenen vier Wänden leben und trotzdem alle Bedürfnisse des altersgerechten Wohnens erfüllt zu bekommen, das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Das DRK-Seniorenhaus Berken-thin hat mit dem Ausbau senio-rengerechter Wohnungen mit ambulanter und teilstationärer Versorgung entsprechend reagiert. „Unsere Wohneinheiten sind eine gute Alternative zum Pflegeheim“, sagt Franziska Wiechner, seit Januar 2018 neue Einrichtungsleitung im DRK-Seniorenhaus.  „Bei uns kann man schnell Kontakte knüpfen und profitiert von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm hier im Haus.“

Jeder Bewohner der neuen Seniorenwohnungen lebt weiterhin selbstständig. Auch kann das DRK-Seniorenhaus Berkenthin Unterstützung anbieten: Ob Mittagessen, Tagespflege, Ambulante Pflege oder die zahlreichen Aktivitäten  – man kann, muss aber nicht.  „Ich fühle mich hier rundum wohl“, freut sich Eva-Maria John (80), die die erste seniorengerechte Wohnungen bezog. Nach einem Aufenthalt in der Kurzzeitpflege im DRK-Seniorenhaus Berkenthin war die 80-Jährige dankbar, dass es solch ein Angebot gab. Allein zu Hause in Langenlehsten (bei Güster) mochte sie nicht mehr sein. „Ich habe nur noch meine Tochter, die in Hamburg lebt. Da brauchte ich Menschen um mich herum. Andererseits kann ich auch jederzeit in meine Wohnung zurückziehen. Ganz wie ich es mag.“

Die sechs barrierefreien Wohneinheiten mit Wohn-/Schlafraum, Flur, WC-/Dusche, Abstellraum haben eine Gemeinschaftsküche, die durch das DRK-Seniorenhaus regelmäßig gereinigt wird. Im Erdgeschoss gibt es einen barrierefreien eigenen Eingang. Interessierte können sich melden bei Matthias Gatermann (Tel. 04544-80080).

 

BU: Zusammen beim gemütlichen Plausch (v.l.): Einrichtungsleitung Franziska Wiechner, Bewohnerin Eva-Maria John, Pflegedienstleitung Magret Kersten und Matthias Gatermann, stellv. Einrichtungsleitung.

6 neue seniorengerechte Wohnungen

Bauen für die Zukunft

Am 1. November öffnen sich die Türen für ein neues Projekt: Im 1. Obergeschoss werden sechs seniorengerechte Wohnungen mit ambulanter und teilstationärer Versorgung bezugsfertig sein. Gefördert wurde das Projekt mit Zuwendungen aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der

  

 Foto: DRK-Kreisgeschäftsführer Peter Timmermanns und Einrichtungsleitung Wiebke Hargens

 

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ außerhalb des Landesprogramms Ländlicher Raum.

„Die neuen Seniorenwohnungen sind eine gute Alternative zum Pflegeheim. Jeder Bewohner lebt dort weiterhin selbstständig“, sagt Wiebke Hargens, Einrichtungsleitung im DRK-Seniorenhaus Berkenthin, die durch die DRK-Pflegedienste Unterstützung anbieten kann: Ob Mittagessen, Tagespflege, Ambulante Pflege oder die zahlreichen Aktivitäten, die angeboten werden. 

Die sechs barrierefreien Wohneinheiten mit Wohn-/Schlafraum, Flur, WC-/Dusche, Balkon, Abstellraum und einer Gemeinschaftsküche, werden regelmäßig gereinigt. Im Erdgeschoss gibt es einen barrierefreien  Eingang. Die Ziele und Aufgaben der Seniorenwohnungen sind u.a. die Förderung der Alltagskompetenz und Selbstständigkeit sowie die Vermittlung von Wohlbefinden und Lebensfreude im Alter.

Interessierte können sich ab sofort bei Matthias Gatermann informieren (Tel. 04544 / 80080).

 

Jung trifft Alt - ein gelungenes Ferienprojekt

Weit aufgerissene Augen, ein wenig Respekt, dann aber ein herzhaftes Miteinander und viel, viel Spaß: Das Ferienprogramm „Jung trifft Alt“, bei dem 21 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren der Ganztagsbetreuung (Ganztagsschule/Hort der Gemeinschaftsschule Stecknitz) die Bewohner des DRK-Seniorenhauses Berkenthin besuchten, war für alle Altersgruppen rundum gelungen.

„Zum einen wollten wir den nachbarschaftlichen Kontakt wieder verstärken“, sagt Erzieherin Ute Kirschstein, „andererseits sollten die Kinder lernen, wie leicht es sein kann, mit älteren Menschen in Kontakt zu treten. Und wie schön es ist, älteren Menschen Aufmerksamkeit und Freude zu schenken.“ In jeweils drei Gruppen – Basteln, Bewegung, Interview führen – trafen für zwei Stunden Generationen zusammen, zwischen denen aus Sicht der Kinder Welten liegen. „Ich bin 93 Jahre alt“, erzählte Bewohnerin Anja Schlüter und brachte die kleinen Fragesteller zum Staunen, die 85 Jahre jünger waren. Als das Eis gebrochen war, hörte man beim gemeinsamen Ballwerfen schon von weitem das herzhafte Lachen von Jung und Alt.

Eines steht nach diesem gemeinsamen Miteinander fest: „Jung trifft Alt“ sollte unbedingt bald wiederholt werden. Die Senioren jedenfalls haben schon nachgefragt, wann die Kinder das nächste Mal kommen: „Das war doch eine prächtige Stimmung.“

 

Foto: Hatten viel Spaß beim Körnerkissenwerfen (v.l.): Carolin (6), Milena (7), Betreuungskraft Marina Steinhagen, Bewohner Horst Krüger (86) und Felix (7).

 

 

Was ist bloß mit Opa los?

Wie Kinder an das Thema Demenz herangeführt werden können

Wenn Enkel mit ihren Großeltern zusammen sind, herrscht meist ausgelassene Stimmung und innigste Vertrautheit. Großeltern lieben ihre Enkel. Enkel schwärmen für ihre Großeltern. Was aber ist, wenn die Senioren nicht mehr so können, wie sie wollen? Wenn das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit gestört ist? Wenn langsam auch das Langzeitgedächtnis nachlässt?

 

Das Demenznetz Herzogtum Lauenburg vermittelte unter dem Motto „Was ist denn bloß mit Opa los?“ einen gemeinsamen Workshop mit der Kita Moorhof in Berkenthin und dem daneben liegendem DRK-Seniorenhaus, organisiert vom Verein „eben-im-leben“ aus Ahrensburg unter der Leitung von Claudia Unruh.

 

„Die Kinder hatten wirklich mächtig viel Spaß“, sagt Pia Lüneberg-Kleinschmidt vom Demenznetz. „Da war kein Kind dabei, das sich ängstlich in die Ecke zurückgezogen hat. Alle zeigten sich aufgeschlossen und waren überaus neugierig.“ Nur über eines machten die Kinder ganz große Augen: Menschen mit 88 Jahren oder sogar 95 Jahren hatten sie noch nie gesehen. Ihre Großeltern sind ja höchstens 65 Jahre alt.

 

Die zehn Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren, die zwei Tage mit kleinen Übungen auf den Besuch im Seniorenheim vorbereitet wurden (z.B. Nervenzellen kneten, ein Hirnmodell auseinanderbauen, Spiele mit der Handpuppe Lisa), gingen auf die dementen Senioren offen und ohne Scheu zu. Und als alle gemeinsam – Kinder, Senioren und die Betreuer – zum Singen anstimmten, sah man bei Jung und Alt nur noch glückliche Gesichter. Eine gelungene Aktion, die weitere Nachahmer finden sollte und die gute Zusammenarbeit zwischen Kita und Seniorenhaus stärken kann.

 

Foto: Ein harmonische Begegnung im DRK-Seniorenhaus Berkenthin: Kinder, an Demenzerkrankte Senioren, Betreuer und Leitungskräfte.

Sponsoren-Konzert als Dankeschön für ein Klavier

Töne können verzaubern. Auch Worte können berühren. Beim Sponsoren-Konzert im DRK-Seniorenhaus Berkenthin, bei dem klassische Musik mit Texten bekannter Dichter und Schriftsteller im Wechsel vorgetragen wurden, ist dies auf äußerst eindrucksvolle Weise gelungen.

Die Lübecker Konrad Kata (Klavier) und Birgit Sader (Oboe) beeindruckten durch ihr harmonisches und variantenreiches Zusammenspiel bei Auszügen aus Werken u.a. von Donizetti, Bach, Chopin und Schumann und schickten die Gäste und Bewohner auf eine Traumreise von klassischer Musik. Auch Mechthild Dehnhard, Einrichtungsleitung in der DRK-Tagespflege, die Texte von Eugen Roth, Hermann Hesse, Goethe und Heinrich Heine vortrug, zog mit ihrer Sprachkunst und ausdrucksvoller Körpersprache die Zuhörer in den Bann.

„Mir hat der Nachmittag ganz ausgezeichnet gefallen“, zeigte Pastorin Doris Pfeifer beeindruckt. Die Pastorin war stellvertretend für die Kirchengemeinde Berkenthin gekommen, die für die Renovierung des Klaviers des DRK-Seniorenhauses einen großzügigen Spendenbetrag bereitgestellt hatte, genau wie die Hürbe Textil GmbH aus Rondeshagen. Das Klavier, bis vor kurzem noch verstimmt und reparaturbedürftig, ertönt jetzt wieder in wohltuenden Tönen. Für die Bewohner und auch für Besucher.

 

Foto: Künstler und Sponsor (v.l.): Konrad Kata (Klavier), Pastorin Doris Pfeifer, Birgit Sader (Oboe) und Mechthild Dehnhard (Texte)

 

Am Tag in guten Händen

DRK-Tagespflege in Berkenthin wird gut angenommen

 

Herrlich ausgestattete Räume, ein überaus engagiertes Pflegeteam - die Stimmung in der DRK-Tagespflege könnte nicht besser sein. "Es bringt mächtig Spaß, hier zu arbeiten", freut sich Einrichtungsleitung Mechthild Dehnhard (50).

 

Foto oben: Das Tagespflege-Team freut sich auf die kommenden Aufgaben (v.l.): Einrichtungsleitung Mechthild Dehnhard, Tafe Ajrizaj, Kerstin Giercke und Antje Wulf.

 

Am 4. Oktober wurden die Räume der DRK-Tagespflege in den Räumlichkeiten des DRK-Seniorenhauses Berkenthin eröffnet, um 12 pflegebedürftigen Gästen einen Ort zum Wohlfühlen zu geben unter dem Motto „Am Tag in guten Händen“.

 

„Neben den Angeboten der Pflege und Betreuung legen wir sehr viel Wert auf Lebensfreude und Gemütlichkeit“, sagt Mechthild Dehnhard, die die Gegebenheiten vor Ort seit Jahren kennt. Seit 2008 ist die Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe im DRK-Seniorenhaus Berkenthin als Qualitätsmanagement-Beauftragte tätig und macht im Oktober noch ihren Abschluss zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Die Tagespflege richtet sich an Menschen, die in eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten, jedoch tagsüber der Hilfe, Pflege und Betreuung bedürfen. Sie stellt eine willkommene Abwechslung im Alltag sonst allein lebender Menschen dar. Pflegenden Angehörigen gestattet sie etwas Zeit für sich. Durchatmen, Kraft tanken, berufstätig bleiben - die Entlastung hilft, den Alltag zu gestalten und die Kräfte einzuteilen.

 

Die DRK-Tagespflege Berkenthin steht an fünf Tagen in der Woche in der Zeit von 8 bis 16 Uhr offen. Pflegefachkräfte kümmern sich um alle pflegerischen Belange, für Beschäftigung und Betreuung sorgen weitere Mitarbeiter mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm je nach Wunsch der Tagespflegegäste. Zum Angebot gehört auch ein Fahrdienst. Jeden Morgen können Pflegebedürftige von zu Hause abgeholt und am späten Nachmittag wieder nach Hause gebracht werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Tel. (04544)-8008-0.

 

 

 

 

 

 

 

Termine

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Wer sich über eine Platz in der Tagespflege informieren möchte, kann sich in einem persönlichen Gespräch informieren. [mehr] Wer den Bericht über die Tagespflege lesen möchte, gehe zu AKTUELLES.